Am Olympiastadion begeistert mich nicht nur das gebaute Ergebnis sondern der Mut der Planer, in einem Wettbewerb eine bis 1972 nicht dagewesene Konstruktion und Form vorzuschlagen und diese auch zu verwirklichen, das Versprechen eines leichten und transparenten Bauwerks tatsächlich einzulösen. Auch wenn die großen Brocken, die Widerlager der Zugseile und Fundamente der Druckstäbe, im Erdreich versteckt sind - für die Erfahrung, die man unter diesem luftigen Zeltdach machen darf, ist das gleichgültig. Dabei endete die Lust der Architekten und Tragwerkplaner am Gestalten nicht mit der großen Form, sondern setzt sich über die als Einzelstücke konstruierten und gegossenen Knotenpunkte fort und endet erst mit den Kassenhäuschen.
geschrieben ohne KI, stattdessen mit Herz & Verstand




